Was sind Implantate ?

Zahnimplantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen, die in den Kiefer „eingepflanzt“ werden.

Sie nehmen dort den Platz der verloren gegangenen Zahnwurzel ein, verwachsen mit dem Knochen und werden zu einem festen Bestandteil des Kiefers.

„Sie bieten mehr Komfort, mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität als herkömmlicher Zahnersatz.“

Warum Implantate?

Viele Patienten sind unzufrieden mit Ihrem herausnehmbaren Zahnersatz, weil sie nicht alles essen können oder es sie sogar manchmal in peinliche Situationen bringt, wenn z.B. die Prothese beim herzhaften Lachen den Halt und damit den Sitz verliert.

Hier kann mit Implantaten Abhilfe geschaffen werden, die Zähne können auf den Implantaten fest verankert werden und man kann endlich wieder ohne Einschränkungen essen und lachen. Dabei kann die Prothese entweder so gestalten werden, dass sie wie mit einer Art Druckknopf an den Implantaten befestigt ist, oder aber wenn genügend Implantate gesetzt werden, kann die Versorgung gänzlich festsitzend sein, so dass der Zahnersatz fest und dauerhaft mit den Implantaten verbunden ist, was in hohem Masse der ursprünglichen Situation mit der natürlichen Bezahnung entspricht.

Die Prothesenreinigung und sonstige Nachteile wie z.B. unangenehme Druckstellen von herausnehmbarem Zahnersatz entfallen und man gewinnt ein ganz neues und jüngeres Lebensgefühl.

Wenn die Implantate einmal eingeheilt und versorgt sind, unterscheiden sie sich in der Empfindung kaum noch von den „echten“ Zähnen.

„Man kann wieder richtig fest zubeißen, hat keine Temperatur Empfindlichkeiten und kann damit genauso gut essen wie mit den „echten“ Zähnen.“

Implantate nur für Zahnprothesen?

Nein, natürlich sind Implantate nicht nur für Prothesenträger eine Option. Auch wenn einer oder mehrere Zähne durch Karies, Parodontitis oder einen Unfall verloren gehen ist die Versorgung mit einem Implantat oft die beste Option.

Man schont mit einer Implantation zum einen die Nachbarzähne, welche sonst für eine Versorgung mit einer Brücke beschliffen werden müssten, kann die Notwendigkeit von herausnehmbaren Zahnersatz verhindern und vor allem wird dem zunehmenden Knochenschwund entgegengewirkt.

Der Knochen schwindet nämlich leider, wenn keine „funktionelle Belastung“ mehr stattfindet. Ein Implantat jedoch bringt genau diese Belastung und stabilisiert damit den Kieferknochen.

„Die Zellen merken, dass der Knochen noch beansprucht wird und verhindern einen frühzeitigen Abbau.“

Wie funktioniert eine Implantation ?

Eine Implantation ist in der Regel nicht mehr als ein kleiner chirurgischer Eingriff, der unter lokaler Betäubung durchgeführt wird.
In der Regel muss das Implantat nach dem Eingriff einige Monate mit dem Knochen „verwachsen“ und kann nach entsprechender Wartezeit versorgt werden.

In der Übergangszeit werden die Patienten mit einem Provisorium versorgt.

„Auch gibt es die Möglichkeit Implantate sofort mit einem Provisorium zu versorgen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.“

Vom Unglück bis zur Heilung

Wie lange halten Implantate?

Wenn man die Implantate von Beginn an mit entsprechender Aufmerksamkeit behandelt, pflegt und regelmäßige Prophylaxe in Anspruch nimmt …

… ein Leben lang!

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